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 :: Das WEF ist überall! Wir auch! ::
 Themen | WEF 24-01-2005 11:53
AutorIn : per mail erhalten
Wir haben in der Nacht vom 23. auf den 24.1. in Basel bei Novartis und in Zürich bei Price Waterhouse Coopers an der Stampfenbachstr. unsere farbigen Spuren hinterlassen.
In dieser Woche treffen sich Wirtschaftskapitäne und Regierungsvertreter in Davos. Sie beraten, wie sie trotz Krise ihren Mehrwert steigern können. Ihre Lösungen: Entlassungen und Krieg. Sie diskutiere, wie sie dich und mich und ganze Länder besser auspressen können. Daniel Vasella bekommt in einem Monat mehr Gehalt als eine Verkäuferin bei Migros in ihrem ganzen Leben. Und wofür? Weil er trotz grossen Gewinnen reihenweise Arbeitsplätze abbaut und mit Patenten verhindert, dass in armen Ländern dringend benötigte Medikamente kostengünstig abgegeben werden können. Für die Aktionäre geht Novartis über Leichen. Natürlich ist Vasella nur eine einzelne Person, welche sich nur entfalten kann, wenn die objektiven bedingungen rundgerum auch stimmen. Genau dazu dienen solche Treffen wie jenes von Davos. Dort können Manager wie Vasella sich mit anderen Konzernchefs und Regierungsvertretern treffen und die notwendigen Absprachen untereinander treffen. Erinnert sei hier an einen der spektakulärsten Deals, welche in Davos getroffen wurden: Oecalan gegen Oel. Neben Konzernchefs und Regierungsvertretern tummeln sich aber auch Wirtschaftsberater, wie sie dem Price Waterhouse Coopers entspringen, in Davos. Price Waterhouse Coopers hat einen staatlichen Auftrag, bei Konzernen Bilanz und Buchprüfungen durchzuführen. Dieser gesetzliche Auftrag wird aber durch Price Waterhouse seit Jahrzehnten massiv unterlaufen. Heute schützen die Wirtschaftsprüfer vor allem das Innenleben der "geprüften" Firmen vor der Oeffentlichkeit. Drei Viertel dieser Wirtschaftsprüfer sind zugleich Steuerberater. Sie sind dabei wahren Künstler im Verfälschen von Bilanzen. Oftmals halten diese Wirtschaftsprüfer auch Aktien der geprüften Firmen und beraten die Topmanager als Vermögensberater. Die Schweigepflicht über interne Machenschaften des Konzerns wird natürlich höher gehalten als die Meldepflicht an den Staat oder das Steueramt bei Betrugsfällen. Dieses ganze Netzwerk, oder wie wir es ausdrücken würden, dieser Filh, welcher sich nun in Davos trifft, versucht möglichst gute Bedingungen zu schaffen, um Kapital anzuhäufen. Sie suchen nicht nach einem Weg aus der Krise, weil sie so gut wie wir wissen, dass es diesen Weg im kapitalistischen System nicht gibt. Sie suchen vielmehr nach Wegen, Kapital noch schneller umzuverteilen. Das WEF besteht aus Firmen, RegierungsvertreterInnen und Einzelpersonen, welche auch die restlichen Tage im Jahr das gleiche tun: ausbeuten. Wir haben zwei vonihnen benannt, um sie aus ihrer Anonymität heraus zu holen und zu zeigen, dass sie angreifbar sind. Ueberall und immer!
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  Cool
25.01.2005 23:31  
Coole Aktion! sollte es öffters geben, den das Wef ist immer und ueberall angreifbar. Solidarische gruesse


AutorIn: Redstar
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