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 :: Kraftvolle Luzerner Demo gegen den globalisierten Kapitalism ::
 Themen | WEF 23-01-2010 20:12
AutorIn : anti wef bündnis luzern
Rund 700 Personen sind dem Aufruf des Anti WEF Bündnisses gefolgt und haben sich um 14.00 Uhr auf dem Theaterplatz versammelt. Aufgerufen hat ein breit abgestütztes Bündnis von Linksparteien, über Gewerkschaften bis zu ausserparlamentarischen revolutionären Kräften. Nach einer Startrede zog der Demozug lautstark und kämpferisch zuerst durch die Neustadt über die Reuss zum Nölliturm und anschliessend durch die Altstadt via Seebrücke zurück zum Theaterplatz. Dort fand die Abschlusskundgebung statt, wo live Musik für gute Stimmung sorgte und Glühwein für die nötige Körpertemperatur. Während der Demo wurden unzählige Flugblätter verteilt und durch eine kleine Theaterperformance die Missstände der Weltwirtschaft und -Politik bildlich dargestellt.
Das Bündnis wertet die Demo als einen grossen Erfolg. Im Vorfeld der Demo stimmten sämtliche bürgerliche Parteien in den Chor des selbsternannten „Sicherheitsexperten“ Pius Segmüller ein und veranstalteten eine orchestrierte Hetze gegen die globalisierungskritsche Bewegung und schreckten dabei vor absichtlichen Falschaussagen nicht zurück.

Durch die bewusste Reduktion des Themas auf Gewalt und Ausschreitungen gelang es den politischen und wirtschaftlichen Kräften im Vorfeld die Kritik am kapitalistischen System geschickt auszuklammern. Dieselben Parteien die jahrelang den Neoliberalismus in der Schweiz gepredigt haben, wollen sich auch jetzt in der Krise nicht der Kritik stellen.

Die u.a. vom WEF vorangetriebene Globalisierung hat nationale Grenzen aufgehoben für Güter, Leistung und Investoren und so den Konkurrenzdruck globalisiert. Anders als es von den Reichen immer wieder behauptet, führt aber diese Politik nicht zu einer weltweiten Erhöhung des Lebensstandards oder zu einer nachhaltigen Entwicklung. Stattdessen explodieren auf der einen Seite die Gewinne, während auf der andern Seite Prekarisierung, Unsicherheit, Armut und Hunger zunehmen. Produziert wird dort, wo es am billigsten ist. Dort wo minimale Löhne auf wenig Widerstand stossen, wo kein Kündigungsschutz besteht, wo die Gesundheit und der Schutz der Arbeiter_innen niemanden interessiert oder der Staat geringe Unternehmenssteuern verlangt. Investiert wird nur in Produkte, an denen sich viel Geld verdienen lässt. Die Jagd nach höheren Gewinnraten hat in der Finanzwirtschaft zur Einführung neuer, komplexer, nicht regulierter Instrumente geführt, die unabhängig von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung maximale Rendite versprechen – letztlich ein Monopolyspiel mit der materiellen Lebensgrundlage von Millionen Lohnabhängigen.

Diese Kritik haben wir heute in die heile Konsumwelt der Luzerner Altstadt hineingetragen, soweit uns dies aufgrund der stark eingeschränkten Route möglich war. Unter der lautstarken Masse befanden sich auch mehrere vermummte Personen. Es zeigte sich einmal mehr, dass Vermummung nicht, wie häufig propagiert, der Sachbeschädigung dient, sondern einzig dem Selbstschutz der Einzelpersonen bei der Ausübung des Rechts auf Meinungsäusserung. Es gibt viele Beispiele, wie Leute anonym ihr Anliegen vertreten (Salle Modulable, Parteienspenden, Abstimmungen).

Der Widerstand gegen das WEF geht die ganze Woche weiter und findet einen nächsten Höhepunkt am Samstag, dem 30.1.10 in Basel. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr auf dem Barfüsserplatz.
Anti WEF Bündnis Luzern, 23.01.2010
 :: 3 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  so grün wie der Farn bei mir zuhause neben dem TV
24.01.2010 00:24  



Junge Grüne rufen nicht zur WEF Demo in Luzern auf

Die Jungen Grünen Luzern sind sehr kritisch eingestellt gegenüber dem "World Economic Forum" (WEF). Trotzdem hat die Partei sich an ihrer Mitgliederversammlung vom 8. Januar 2010, entgegen der Darstellung in einigen Medien, klar dagegen ausgesprochen, einen Aufruf zu dieser WEF Demo zu unterstützen.

Medienmitteilung Junge Grüne Luzern

Gegen eine Demo zu diesem Zeitpunkt und diesem Thema sind die Jungen Grünen Luzern, weil gewisse Vandalen regelmässig eigentlich friedliche Demonstrationen gegen das WEF als Bühne zur Gewaltausübung und Sachbeschädigung missbrauchen. Diese Bühne wollen wir nicht bieten. Zudem sind in der öffentlichen Wahrnehmung Anti-WEF Demonstrationen so stark mit negativen Bildern vorbelastet, dass eine solche Demonstration zum jetzigen Zeitpunkt die Anliegen der Demonstranten, mit welchen die Jungen Grünen zum grossen Teil sympathisieren, gar nicht vermittelt werden können. In der kritischen Auseinandersetzung mit dem WEF wünschen wir uns ein anderes Gefäss, wie etwa einer Diskussionsrunde von befürwortenden und ablehnenden Stimmen zum WEF.

Nein zu dieser Wirtschaftsentwicklung
Das WEF ist ein Treffen von einer Wirtschaftselite, welche auf Kosten der Gesellschaft ihre eigenen Interessen verfolgt. Diese bedeutet die Ausbeutung der Menschen, auch von Kindern und die Unterdrückung von Frauen; miese Arbeitsbedingungen; autoritäre Regierungen, die die Menschenrechte missachten; internationales Steuerdumping und den Ausverkauf der Infrastruktur und führte letztendlich auch in die anhaltende Wirtschaftskrise. Dies alles für den Profit von wenigen Reichen und Mächtigen. Die Jungen Grünen setzen sich unter anderem für eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Vermögen, für eine Wirtschaft im Dienste aller und der Erhaltung der natürlichen Grundlagen unseres Lebens ein!

Gegen die selbsternannten "global leaders"
Die in Davos versammelten Unternehmer und Politiker behaupten, sie würden die globalen Probleme lösen. Dazu sind sie jedoch nicht legitimiert, im Gegenteil: der überproportionale und direkte Einfluss grosser Unternehmen auf die Politik widerspricht demokratischen Grundsätzen. Wir fordern die Unabhängigkeit der politischen Instanzen von der Wirtschaft und eine basisdemokratische Gesellschaftsordnung.

Im erläuterten Sinne unterstützen wir die Kritik am World Economic Forum in Davos.




AutorIn: junger roter
  Fotos
24.01.2010 10:48  


AutorIn: Fotos
  Beitrag vom Regional-Sender
26.01.2010 17:31  
Mit Beitrag von Polizeikommandant Beat Hensler, welche die Vermummten zur Rechenschaft ziehen will...

 http://www.teletell.ch/videoplayer.php?id=7487


AutorIn: teletell schauer
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Sind offenbar... — nix zu kommentieren
  2. hahahaaaa Diskussionsrunden — Junge Rote
  3. auf nach basel — riot
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