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 :: WEF vertreiben! - Aufruf ::
 Themen | WEF 16-01-2009 21:27
AutorIn : WEF vertreiben!
Eine Woche nach Abschluss des World Economic Forum entscheidet Davos über seine Zukunft als Kongressort. Das Stimmvolk befindet an der Urne über die Erweiterung des "zu eng gewordenen" Kongressgebäudes. Ein Nein würde den Abschied vom WEF bedeuten. Eine Gelegenheit, dem Kapitalisten-Forum zu zeigen, wie willkommen es in Davos wirklich ist!
Eine Woche nach dem WEF werden in Davos die Weichen gestellt für weitere 10 Jahre WEF. Die NZZ berichtete heute ( http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/weichenstellung_von_davos_als_kongressort_1.1708195.html), dass das Kongresszentrum für rund 38 Mio Franken ausgebaut & erweitert werden soll. Heissen die DavoserInnen das Projekt gut, soll es bereits im November 2010 eröffnet werden. Diese Entscheidung ist für das WEF und damit auch für den lokalen Widerstand gegen den Kapitalismus und seine Treffen von grosser Wichtigkeit.

Ein JA an der Urne bedeutet weitere 10 Jahre WEF in Davos und damit eine weitere Konsolidierung. Ein NEIN (vor allem eines, das durch den Widerstand (mit)verursacht wird) wäre hingegen ein unmissverständliches Zeichen.

WIR SOLLTEN ES ZUMINDEST VERSUCHEN!

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 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Die Erweiterung ist auf sicher
17.01.2009 09:03  
Die Vorsätze, das antikapitalistische und anti-imperialistische Davos würde das Weiterbestehen des WEF per Stimmzettel verhindern, sind natürlich grundsätzlich lobenswert, sie können sich aber leider nicht durchsetzen. Den Davosern wird wie üblich bei solchen Abstimmungen nötigend auferlegt werden, wie abhzustimmen sei. Es wird ihnen z.B. dargelegt, ohne die Erweiterungsbauten für das WEF werde ihre Zukunft düster bis schwarz aussehen, Davos müsste den Steuerfuss erhöhen, und der Wolf oder ein paar Bären würden über die Pässe daherkommen und ihre Kinder auffressen. Das alte Spiel.
Davos stand aber für einmal im grellen Licht des anti-faschistischen Widerstandes. Am 4. Februar 1936 erschoss der Berner Medizinstudent David Frankfurter den Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz, Wilhelm Gustloff, mit vier Schüssen aus einem Revolver. Dieser warb in der Schweiz bis zu seinem nicht ganz freiwilligen Ende mehr als 5.000 Auslandsdeutsche als Parteimitglieder an.
Gustloffs Sarg wurde danach per Sonderzug ins Reich verbracht. Die schweiz. Hoheiten verurteilten damals die Tat standesgemäss aufs Schärfste. Frankfurter, Sohn eines Rabbis, wurde zur Höchststrafe von 18 Jahren Gefängnis verurteilt, von denen er neun absass, bis er am 1. Juni 1945 (also am Ende des von Deutschland verlorenen 2. Weltkrieges) begnadigt und aus der Schweiz ausgewiesen wurde. Das ist halt so mit der rein opportunistischen Schweizer Politik.
So müsste in Davos erneut ein Wunder geschehen, damit das WEF und all die Halunken aus der globalisierten Welt nicht weiterhin dort oben Stammgäste bleiben. Wer geht vor?



AutorIn: Gondula
  Wieso nicht?!
17.01.2009 14:32  
Ich glaub' auch nicht dass "wir" da gross eine Chance haben, aber ein Versuch ists allemal wert, gibt ja verhältnismässig nicht soviel Aufwand. Wir könnten ja unser Wohnort "offiziell" nach Davos verlegen und an der Abstimmung teilnehmen. Wenn das gleich viele tun würden, wie an der nächsten Demo in Genf marschieren, wären die Chancen gar nicht so schlecht. Abschaffen werden wir aber das Forum auf diese Weise ebensowenig wie wir den Nahostkrieg mit ein paar Farbeiern "für unsere GenossInnen" von der Hamas entscheiden.


AutorIn: Kontakt
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. vertreiben? — überwinden.
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