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 :: Die Schweiz fiebert der EM 08 entgegen ::
 Themen | Repression/Knast | WEF 27-01-2008 08:21
AutorIn : Umberto Attaci
Die gegenwärtig das CH-Bild nach aussen prägenden Polizeiaktionen gegen friedliche Anti-WEF-Globalisierungsgegner sind direkt für die EU-Bonzen in Brüssel gedacht. Die Schweiz möchte sich als Musterland polizeilich/militärischer Kleinkriege gegen das eigene Volk bei den Mächtigen empfehlen. Konkret soll der Beweis erbracht werden: Wir haben den Plebs, den Dung des europäischen Herrschaftssystems jederzeit im Griff.
Es lohnt sich, in Firmen und Organisationen auf CH-Gebiet zu investieren, den in der CH ansässigen Bank- und Gewinnspiel-Instituten eigene Schwarzgelder zur weiteren Vermehrung anzuvertrauen. Es gibt kaum ein Risiko, die Schweiz ist sauber, ja ihre Polizei funktioniert geradezu blitzblank. Die Justiz anderseits hält sich mit allfälligen Korrekturen oder gar Strafaktionen zurück, es gibt sie mehr zum Schein. Entschieden wird Recht und Ethik und das Tagesgeschäft für die Reichen am Bankschalter, für die Andern am knapp dosierten Arbeitsplatz. Wer aufbegehrt, lernt neue Polizeizellen oder ganz direkt den Knast kennen und wird mit dem Entzug seiner Existenzgrundlage erpresst.
Die aktuellen Bilder aus Zürich, Basel, Bern und Luzern zeigen lauter Grossaufgebote von Bullenherden, die auf alles einschlägt, was sich unbotmässig bewegt und ganze Strassenzüge einkesselt, ohne Unterschied ob Abendbummler, Tourist, Passant, auf Einkauf oder Demonstrant. Es wird ohne Skrupel die harte und autoritär zupackende Hand ausgefahren, wenn es darum geht, Ordnung im Sinne von intra-nationaler Herrschaft und Globalisierung zu beweisen und vorzuzeigen. Das Volk wird beliebig an irgend einem Zipfel gepackt, und es sollte sich schon gar nicht zur Unzeit am falschen Ort aufhalten.

Fussballstadien als Verhafträume?

Was einst als sportiver Grossanlass galt, die EM 08, wird durch Polizei und Justiz nun als Mittel zur Disziplinierung des Plebs missverstanden. Im Namen des Fussballs werden Grundrechte fallengelassen und Menschenrechte ausser Kraft gesetzt, ganz nach Belieben kaputter Machthirnis. Der Polizei- und Ueberwachungsapparat feiert Urständ und verfügt über die Bevölkerung ganz nach machtgeilem Gusto seiner Führer.

Konsequenterweise muss deshalb strikte bekämpft und abgedrängt werden, was uns als "Brot und Spiele" vorgegaukelt wird: Die EM 08 soll militant sabotiert und verhindert werden, wir lassen uns nicht mehr weiter als Statisten eines absurden CH-Werbespots melken und verulken. Die Spiele finden nicht statt, und wir werden Mittel und Wege finden, sie zu verhindern. Wer uns zu blossen Statisten degradiert, wird noch rechtzeitig und verwundert neu auf die Welt kommen.
Symptomatisch für den polizeilich-kriminellen Kraftakt gegen das Volk ist auch die Besetzung der Wasserwerfer Gummischrot Taser Polizei in Vorbereitung und während der EM 08. Es ist der Luzerner Chef der Kantonspolizei, Beat Henseler, der das Wort führt. Wer dessen persönlichen und individuellen Defizite kennt, kann sich in etwa ausmalen, was kommt, wenn dieser Führer in Machtrausch geraten sollte. Die 245 verhafteten Passanten in Luzern und deren Unterbringung in ehemaligen Kriegsräumen des EMD im unterirdischen Luzerner Autobahnstollen lassen grüssen. Vermutlich werden die aufgemöbelten und neu gebauten Fussballstadien dereinst als Verhafträume dienen. Bei Henseler zu Hause hängt jedenfalls ein grosses Pinochet-Porträt.
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  Sicherheitskräfte mit WEF-Einsatz zufrieden
27.01.2008 22:00  
Das WEF ist aus Sicht der Sicherheitskräfte und Behörden reibungslos und ohne Probleme zu Ende gegangen. Armee und Polizei sind mit ihren Einsätzen zufrieden. Außer einigen Luftraumverletzungen gab es keine Zwischenfälle.

«Die Einsätze am diesjährigen WEF verliefen planmässig, problemlos und in guter Atmosphäre», sagte Anna Maria Elmer von der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Auf die Personenkontrolle für Zugreisende in Fideris verzichtete die Polizei - wie schon im letzten Jahr. Auch die Armee zieht ein positives Fazit. «Es ist sehr gut gelaufen», sagte Militärsprecher Stefan Hofer auf Anfrage. Während des WEF leisteten täglich ungefähr 3000 bis 4000 Angehörige der Armee in und um Davos Dienst. Verteidigungsminister Samuel Schmid besuchte die Truppen am Samstag an mehreren Orten. Der Luftraum über Davos blieb gesperrt, bis die letzten Staatschefs und Regierungsmitglieder Davos verliessen.

Die Schweizer Luftwaffe zählte während der Veranstaltung drei Luftraumverletzungen. «Allesamt aber harmlos», wie Hofer sagte. Die österreichische Luftwaffe musste ebenfalls einige Luftfahrzeuge aus dem gesperrten Luftraum eskortieren.

Aufträge "vorbildlich" erfüllt

Auch der WEF-Ausschuss der Bündner Kantonsregierung lobt den Einsatz der Sicherheitskräfte: Die Aufträge seien vorbildlich erfüllt worden. Zudem zeigt sich der Ausschuss erfreut, dass WEF-Kritikerinnen und Kritiker im Graubünden - etwa an einer Kundgebung in Davos - auf Gewalt verzichteten. Das Sicherheitsdispositiv für das WEF kostete rund 8 Millionen Franken. Der Bund (3/8), der Kanton Graubünden (1/4), das WEF (1/4) sowie die Gemeinde Davos (1/8) teilten sich die Ausgaben. Zusätzliche 2 Millionen kostete der Armeeeinsatz.


AutorIn: http://www.nachrichten.ch
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