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 :: Startschuss zum WEF- Aktionstages ::
 Themen | WEF 22-01-2006 18:38
AutorIn : Von der Region für die Region : http://
Der Startschuss zum Aktionstag vom 21. Januar 2006 gegen das WEF wurde -auch für die Pozilei völlig überraschend- schon um ca. 03:00 Uhr in der Früh gelegt.

In Weinfelden/TG und Wil/SG wurden die UBS und die CS besucht.
"Liebe Kundinnen

Liebe Kunden

Wie sie sicher wissen, findet diese Woche das WEF in Davos statt. Leider sind wir zunehmender Kritik ausgesetzt. Wie in Davos so auch hier, müssen wir uns deshalb vor Ihnen schützen. In einigen Tagen können wir wieder ungestört unseren Geschäften nachgehen. Bis dahin bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Ihre CS"


Medien- Communiqué zur Aktion:

Banken verbarrikadieren in Bezug auf das WEF 2006

Geschätzte Medien,

In der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2006, wurden die UBS- und die Credit Suisse- Filialen in Weinfelden/TG und Wil/SG symbolisch mit Stacheldraht von einigen WEF- Kritiker/innen umzäunt.

Was ist das WEF?

Das World Economic Forum (WEF) findet jährlich Ende Januar in Davos statt. Es setzt sich aus den „tausend weltweit führenden globalen Unternehmen“ zusammen, welche dort hinter verschlossenen Türen ihre neuen Strategien bezüglich des globalen Freihandels besprechen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde US Dollar. Bei den „global Leaders“, wie sie sich selber nennen, sind auch Schweizerunternehmen wie z.B. Nestlé, Credit Suisse, UBS und ABB dabei. Kurz gesagt; es treffen sich dort Vertreter/innen von multinationalen Konzernen, ergänzt durch die weltweit mächtigsten Vertreter der Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur. Die Einladung einiger Popstarts oder Filmdiven soll den Eindruck eines sympathischen Treffens bei Außenstehenden erwecken. Ihr Ziel des WEF ist eine weltweite Freihandelszone.

Warum wir das WEF kritisieren!

Durch die Bedingung, dass nur an diesem Forum teilnehmen darf, wer sowieso schon reich mächtig ist, wird die Chance für die Betroffenen der Armut und der Ausbeutung immer kleiner, Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen und mitzubestimmen. Kurz gesagt: die Mächtigen werden immer mächtiger und die Ohnmächtigen werden immer zahlreicher! Die in Davos versammelte Elite ist ein wichtiger Mitgestalter und Profiteur einer neoliberalen Globalisierung. Sie wollen nicht nur geografisch die Erschließung immer neuer Märkte, sondern ordnen auch jeden Aspekt menschlichen Lebens dem Geiste des Unternehmens unter. Alles und jedeR soll nach dem Prinzip des Wettbewerbs organisiert und ausgebeutet werden, die Gesellschaft wird zum Marktplatz. Der Mensch und seine Arbeitskraft wird zur Ware. Alle Unternehmen, welche am WEF teilnehmen, handeln nach diesen Prinzipen. Sie handeln nach der Logik des Marktes, welche die Verlagerung der Produktionsstätten dorthin verlangt, wo die Menschen bereit sind, für einen Hungerlohn zu arbeiten. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind gezwungenermaßen dazu bereit, sich ausnutzen zu lassen, weil sie in ihrer Lage als Opfer des Kapitalismus –ohne Mitbestimmungsrecht- keine andere Wahl haben. Solange sich wirtschaftliches Handeln nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, sondern nach Begriffen wie Konkurrenzfähigkeit Wachstum, Flexibilisierung und Profitmaximierung richtet, solange wird es kein Ende von Armut, Hunger, Krieg, Vertreibung und Umweltzerstörung geben.

Wir hoffen mit dieser Aktion auf Leserinnen und Leser gestoßen zu sein, welche dem WEF in Zukunft auch kritisch gegenüber stehen und solidarisch mit uns für eine gerechtere Welt kämpfen!!

Aus der Region für die Region, ihr Migros Team
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  1. wow — hans
  2. Gratulation — MLi
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