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 :: Nachcommuniqué zur ZugUmZug Demonstration ::
 Themen | Repression/Knast | WEF 17-01-2004 22:42
AutorIn : Demokollektiv ZugUmZug : http://www.zugumzug.ch.vu
Am heutigen Tag fanden in Freiburg, Bern, Burgdorf und Langenthal Aktionen gegen das Wef und den dahinter stehenden Kapitalismus statt. Leider wurde das ganze durch ein gigantisches Polizeiaufgebot überschattet und teilweise verhindert.
Communiqué zur ZugUmZug Demonstration vom 17. Januar 2004


In Freiburg, Bern, Burgdorf und Langenthal machte heute die ZugUmZug Demonstration gegen das Weltwirtschftsforum in Davos und den dahinter stehenden Kapitalismus halt. Durch verschiedene theatralische und symbolische Aktionen sollten die negativen Auswirkungen der Neoliberalisierung aufgezeigt werden.
Die DemonstrantInnen liessen sich vom gigantischen Polizeiaufgebot nicht provozieren und versuchten die geplanten Aktionen durch zu führen. Dies wurde jedoch durch die staatliche Repression verhindert. Das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wurde von der Polizei aufs Massivste verletzt. Bedenklich ist auch die zunehmende Verschmelzung von Armee und Polizei, wurden einige PolizistInnen doch mit Armeetransportern von Stadt zu Stadt befördert.
In Burgdorf wurden verschiedene Personen, darunter ein 10-jähriges Mädchen, verletzt.

In Freiburg liess die Polizei die geplante Demonstration nicht stattfinden, den ManifestantInnen war es nur möglich eine direkte Route durch Nebenstrassen zum Bahnhof zu laufen. Die Polizei wirkte völlig unkoordiniert und reagierte unprofessionell; so rannten die offensichtlich überforderten Beamten zum Beispiel mit gezückten Schlagstöcken auf die wartenden DemonstrantInnen zu.

Auch in Bern wurde ein Demonstrationsumzug verhindert. Der einzige offene Weg hätte durchs Bollwerk zur Reitschule geführt, was zur laufenden politischen Hetze gegen die Reitschule passt. Die Klügeren gaben jedoch nach und stiegen früher als geplant in den Zug nach Burgdorf. Die Zugfahrt dauerte mehr als doppelt so lange wie normal und in Burgdorf erwartete die Protestierenden wiederum ein martialisches Polizeiaufgebot. Hier wurde zwar ein Demonstrationszug zugelassen, jedoch nur auf vorgegebener Route und durch eine Allee von Polizeigrenadieren. Der Versuch eine eigene Route zu wählen wurde brutal gestoppt. Die Kantonspolizei Bern beschoss die DemonstrantInnen aus einer Distanz von weniger als zwei Metern mit Gumischrot auf Augenhöhe. Die Folgen davon waren zahlreiche Verletzte, darunter ein unbeteiligtes 10-jähriges Mädchen. Ein Demonstrant wurde knapp unter dem Auge getroffen, einer weiteren Person wurde das Nasenbein gebrochen. Weitere TeilnehmerInnen mussten ihre Wunden nähen lassen.

In Langenthal hielt sich die Polizei in der Nähe des Bahnhofs zurück und beschränkte sich auf den Schutz der Symbole der kapitalistischen Macht.
Dank der kleineren Präsenz der uniformierten Staatsgewalt hob sich die Stimmung merklich und es fand ein gelungener Umzug bis zum Marktplatz statt, wo ein Theater zum Thema WEF und Repression den Abschluss bildete.

Die Inhalte des heutigen Protestes konnten leider nur zum Teil vermittelt werden. Es zeigte sich aber einmal mehr, dass der Staat sein Gewaltmonopol hemmungslos ausnützt, um die wirtschaftlichen Interessen der Reichen und Mächtigen zu schützen.

Einmal mehr hat die Polizei mit einem Grossaufgebot ihre Lächerlichkeit dargestellt. Die DemonstrantInnen verfolgten am heutigen Tag eine deeskalative Strategie und konnten dadurch weitere Ausschreitungen durch die Polizei verhindern.

Demokollektiv ZugUmZug

 zugumzug@immerda.ch
www.zugumzug.ch.vu
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  geeeeld?
17.01.2004 22:52  
... würd gera wüssa ob dä ihsatz au us em wef-sicherheitsfond 'gsponseret' worda isch?bitte melda wenner was lesen.. mfg


AutorIn: oberst löli
  Bilder....
17.01.2004 23:50  
bilder auf www.no-wef.ch.vu!


AutorIn: www.no-wef.ch.vu | Web:: http://www.no-wef.ch.vu
  ...
18.01.2004 00:58  
Hey gutes Communiqué. Im grossen und ganzen gute Demo, gut organisiert und v.a. gut reagiert auf das Bullenaufgebot. schade dass es nirgends einen richtigen "Umzug" gab.
Die Idee mit den Sagex Pflastersteinen in Bern war geil. So konnten sich ein par wenige abreagieren und die Bullen nervte es grausam. La résistence ne meurt jamais!!!
Auf nach Davos....


AutorIn: Rafcafcas
  ...
18.01.2004 13:14  
die demo war sowas von scheisse abgesehn vom sinn!
sie schiessen aus nächster nähe mit gummigeschossen auf uns und wir halten unseren Kopf hin... und wenn mensch sich mit wurfgegenständen(legitim!) wehren will rennen schon ein paar vermummte Hippies an um mensch klar zu machen das man seinen kopf ruhig hinhalten soll. zum kotzen...

BULLEN BONZEN BANKEN - ALLE MÜSSEN WANKEN!


AutorIn: FF
18.01.2004 20:26  
vermummte hippies das ist mir ja ganz was neues...


  Ts, Ts
19.01.2004 11:51  
Was ist eigenlich los mit euch?! Wieso werden friedliche Personen ständig als Hippies beschimpft?? Und: Wieso wird das Wort Hippie von sogenannten "Linken" als Schimpfwort gebraucht...? Weil man selber diskriminierend und rassisitisch ist?

Und was mich auch verwundert: Habt ihr nach zig Jahrzehnten immer noch nicht geschnallt, dass ihr immer (!) von den Cops Prügel einstecken werdet?!
Und selbstverständlich werdet ihr noch mehr Prügel erfahren, wenn ihr euch mit Steinen bewaffnet... Dass gibt den Cops nämlech nur den Grund um Prügel auszuteilen...

Ihr wollt tatsächlich die Staatsgewalt mit Steinen besiegen?! Die Welt verändern mit Steinen?!

Übrigens: Freue mich sehr, dass es (so weit ich bisher gehört habe) überall friedlich geblieben ist!! Selbst in den bürgerlichen Medien hört man ausnahmsweise nicht von den bösen, alles zerstörenden Chaoten, sondern von friedlichen Demos und krreativen Ideen.


AutorIn: sysswitch
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