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 :: Stellungnahme der Reitschule-Betreiberin IKUR ::
26-01-2003 16:54
AutorIn : IKuR
.
Interessengemeinschaft
Kulturraum Reitschule
Neubrückstrasse 8
Postfach 5053
3001 Bern

Stellungnahme der IKuR zum Samstag Abend, 25.1.2003

Gestern Samstag Abend ist es nach der Rückkehr der TeilnehmerInnen der Demonstration gegen das WEF in Davos zu Zusammenstössen zwischen Polizei und DemonstrantInnen gekommen. Aus der Sicht von AugenzeugInnen ist der Einsatz der Polizei unmittelbar nach dem Verlassen des Bahnhofes gestartet worden, ohne dass es bis dahin in Bern zu Sachbeschädigungen gekommen war. Wie üblich wurde von den Medien die Reitschule "ins Spiel" gebracht.

Bereits in unserer Medienmitteilung vom 14. Januar 2003 haben wir an die Eigenverantwortlichkeit einzelner BesucherInnen für ihre Aktionen appelliert, und aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. Die BetreiberInnen der Reitschule sind auch nicht im Stande, Aktivitäten, die unseren Interessen entgegenlaufen, in jedem Fall zu verhindern.
Der Appell gilt gleichermassen für die Polizei, die die Demo bewusst Richtung Reitschule gedrängt hat, und somit die Reitschule, und die Anwesenden im besonderen, massiv gefährdet hat.

Die IKuR nimmt dazu wie folgt Stellung:
Bevor der Zug mit den Demo-TeilnehmerInnen überhaupt den Bahnhof Bern erreicht hatte, gelangte die Stadtpolizei mit der Mitteilung an die Medien, die Innenstadt zu meiden, da es zu einer Nachdemo mit Ausschreitungen kommen werde. Vorsorglich wurde auch der Strom der Bus- und Tramlinien abgestellt. Nach den Auseinandersetzungen in der Innenstadt wurde die Demo von der Polizei bewusst Richtung Bollwerk zur Reitschule abgedrängt.

Die Reitschule ist ein Kultur- und Begegnungszentrum, ein Medium das via Kultur politische Inhalte vermittelt. Kultur umfasst für uns alles, was uns ermöglicht, uns selbst, die Gesellschaft und die Umwelt zu erkennen, sie zu verstehen, zu entwickeln und zu verändern. Wir haben kein Interesse, Schauplatz von Strassenschlachten zu sein. Im Gegenteil: In einer kritischen Situation ziehen sich die Leute an Orte zurück, die ihnen bekannt sind und sicher erscheinen. Wer sich nach einer Demo in die Reitschule zurückziehen will, soll das tun (können). Wohin sonst sollen sich Leute im Raum Bollwerk/Schützenmatte zurückziehen oder sich nicht an der Demo beteiligen oder sich von der Polizei umstellt wissen.
Dass das das übliche Verhalten von DemonstrantInnen, BesucherInnen, BetreiberInnen der Reitschule - oder zufällig anwesenden Menschen - ist, sollte auch der Polizei bekannt sein.

Gestern fanden im Theater, Kino und Dachstock der Reitschule Veranstaltungen statt. Auch die Bars waren geöffnet - ein "normaler" Samstagabend. Der Grosseinsatz hat die ca. 600 BesucherInnen der Reitschule massiv gefährdet. Sämtliche Innen- und Aussenräume waren voll Reizgas, da auch der Innenhof mit Gaspetarden beschossen wurde. Es gab keine Fluchtmöglichkeiten, weil die Polizei die Reitschule eingekesselt hatte. Die Lüftungen sogen anstelle von Frischluft das Reizgas in die Räumlichkeiten. Zum Glück ist es nicht zu grossen Panikreaktionen und Unfällen gekommen.

Aus der Perspektive Reitschule hat die Polizei durch ihren Einsatz bei der Reitschule, die sich bereits beruhigende Situation wieder massiv aufgeheizt.

Wir protestieren gegen den unverhältnismässigen und unverantwortlichen Einsatz der Polizei. Die Auseinandersetzungen in der Innenstadt rechtfertigten in keiner Art und Weise den Einsatz gegen die Reitschule und ihre BesucherInnen.

Wir fordern eine Untersuchung über den Befehl und seine Auswirkungen, unmittelbar vor und im Hof der Reitschule Reizgas einzusetzen.

Wir fordern, dass die Direktion Wasserfallen aufhört, die Reitschule für ihre Propagandaarbeit zu missbrauchen.

Wir fordern, dass die Polizei zu einem vernunftbestimmten Deeskalationskonzept zurückkehrt - im Interesse aller Beteiligten.


Bern, 26. Januar 2003



 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Mitgegangen, mitgefangen...
26.01.2003 17:16  
Sorry für die Reitschule, aber man kann sich nicht mehr nur halb von Gewalt distanzieren und immer der ach so bösen Polizei die Schuld geben.

Die Ausschreitungen in Bern waren im Voraus geplant und so war auch die Polizei vorbereitet. Zum Glück, ansonsten wäre vermutlich das Bundeshaus abgebrannt.


AutorIn: Dani
  Wieso brennen?
26.01.2003 17:25  
...äs länge zum spränge äs paar Seck Dynamit!


AutorIn: Mani Matter junior
  Titel des Kommentars:
26.01.2003 18:50  
es braucht bei mir sehr viel bis ich wütend werde, aber das arschloch, das sich hier dani nennt, hat es wiedermal geschaft. ich weiss, über solche fascho-schweine sollte man sich nicht aufregen aber was solls.
ich frage mich wie dumm das man sein muss um sich ernsthaft zu wundern, wieso denn plötzlich soviele leute wütend sind, wenn man den ganzen tag in landquart eingesperrt war (nicht einmal die von der bahn durften raus um etwas essen zu kaufen) und mit tränengas eingedeckt wird, und zwar grundlos (die ausschreitungen waren weiter weg).
und in bern noch mals das selbe nur noch viel extremer, und dazu noch mit vielen leuten die nun mal wirklich nichts damit zu tun hatten. (die veranstaltungsbesucher sind nicht mal "mitgegangen")


AutorIn: Dein Name:
  bettelbettel
26.01.2003 19:26  
liebe stadt bern.
wir machen seit mittlerweile vielen jahren einen tollen event
der sich reithalle nennt
und in den man rennt
wenns rundrum brennt.

leider ist's nun aber dergestalt
dass wenns um uns herum krawallt
wir um unsre pfründe bangen
und um die jöbli, an denen wir hangen.

so kommts dass wir alle jahre wieder
dastehen, berauscht vom klange unserer alten lieder
die da heissen
gegen oben buckeln, zum scheine beissen.

so wollt ihr also gnädig sein
und uns in unserm vorgärtelein
weiterhin autonömchen sein
nicht wirklich, nur zum schein
dann pissen wir euch auch nicht ans bein

drum liebe liebe stadt bern
gebt geld, wir haben euch gern.


AutorIn: dädalus
  Klagen Sie
26.01.2003 22:48  
Chers géreurs et visiteurs de samedi soire de la Reithalle à Bern. Si les faits allegués dans votre communiqué correspondent à la réalité - ce que je suppose personellement - l' une ou l' autre plainte auprès des tribunaux pourraient bien auvoir succès.

Partons du principe que votre liberté de réunion en particulier et la liberté personelle de chacun et chacune d'entre vous soient tout aussi dignes de protection que celles - example illustratif - des participants au WEF à Davos.

On l' occurence la police avec son action (usage des gas lacrymogènes avec effet dans les locaux ou ont eu lieu des réunions) à portée atteinte grave à ces libertées.

Il semble de première vue qu' elle l' ait au moins fait en agissant de façon disproportionée contre des "manifestants" ce réfugiant dans vos locaux. Possible parît-il même que l'action des forces de l'ordre contre ces groupements ait été dirigée vers vos lieux par ordre. Les autorités auraient dans ce cas fait le choix de mettre en peril plutôt vos droits que d' autres, telles que les droits et garanties de la propriéte de commerces dans d'autres quartiers. Ce choix risque fort d' être arbitraire. Dans les deux hypothèses on serait en présence de violations de la constitution.

Ceci sont seulement des courtes reflexions à première vu. Cherchez-vous un bon juriste, spécialiste en droits fondamentaux et il va avoir bien plus de travail! Allez; ce n'est pas parce-que vous êtes gauchistes, qu' on peut vous traiter comme des vandales dans la rue!


AutorIn: jur
  de serd pleis....
27.01.2003 01:29  
DANI, darum sind jetz ja alle Terroristen, gell, die nicht selber das blaue mäntelchen oder gar das grüne anziehen. üBrigens: Kurt sucht noch spritzige jüngschis für den Strassenkampf, in Bern(seit 20j!)

Wenn der Blick die Chaoten ruft, dann weiss der frustrierte Westeuropäer nicht mehr zwischen Playstation und Realität, zu unterscheiden. Du oder ich.

Calmy hats dem Powel ja gegeben, das wasser von der Alp gehört weiterhin dem Volk, obwohl die Leitungen was kosten, die Wörter fliessen noch.

Du oder ich gibts nich mehr, Kurt, Schellenursli-rules und Angst.
Zusammen können wir die grösste Glocke schlagen.



AutorIn: SIku
  ursache & wirkung
30.01.2003 18:43  
bedenkt was aristoteles schon sagte...
.
es täte gut wenn die politiker und deren
instrument, der polizei, über die der
unzufriedenen jugend nachdenken würden.
arbeitslosigkeit, jugendvisionen etc.

für mich steht fest:
bush & wasserfallen gäben ein gutes team!
beide sind hatzer (krieg und provokation schüren)

herr wasserfallen gibt sich intellektuell- studiert
und wenn's um geht wird erst einmal
bombardiert- scheinbar wie im affekt, in blinder wut.

ich bin jugendfreund basta - josef (55)


AutorIn: josef
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