Gorlebener demonstrieren in Salzwedel 7. Nov.
Bürgerinitiative Umweltschutz demonstriert in Salzwedel gegen Atompolitik
Der 7.November 2009 wurde von Anti- Atom- Initiativen zum
gemeinsamen Aktionstag gegen Atomkraft erklärt. In Flensburg,
Hamburg, Lüneburg, Potsdam, Hildesheim, Remlingen, Göttingen,
Münster und weiteren Orten streiten Atomkraftgegnerinnen und -gegner
für das Ende der Atomkraft. So auch in Salzwedel, wo die
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg zu einem Demozug
zum Atomstromproduzenten E.ON Avacon aufruft.
Der 7.November 2009 wurde von Anti- Atom- Initiativen zum
gemeinsamen Aktionstag gegen Atomkraft erklärt. In Flensburg,
Hamburg, Lüneburg, Potsdam, Hildesheim, Remlingen, Göttingen,
Münster und weiteren Orten streiten Atomkraftgegnerinnen und -gegner
für das Ende der Atomkraft. So auch in Salzwedel, wo die
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg zu einem Demozug
zum Atomstromproduzenten E.ON Avacon aufruft.
"Atomkraft ist eine gefährliche, nicht beherrschbare Risikotechnologie,
im Normalbetrieb erzeugt sie Krebserkrankungen, die Frage der
Atommüllagerung ist nicht lösbar: Grund genug, das sofortige "AUS" für
die Atommeiler zu fordern", so eine Sprecherin der BI.
Gemeinsam mit der Sambagruppe aus dem Wendland, Xamba, wollen
die Aktiven der Anti-Atom-Bewegung für ein Umsteigen zu alternativen
Stromanbietern demonstrieren. "Die Konzerne wollen durch
Laufzeitverlängerungen der AKW mehr Profite abschöpfen, die
Allgemeinheit soll den dadurch entstehenden Schaden tragen. Nicht mit
uns! Wir wollen dezentrale regenerative Energien, die nachfolgenden
Generationen keine unlösbaren Probleme, wie wachsende
Atommüllberge, hinterlassen. Mit Atomkraft wird es keinen
gesellschaftlichen Frieden geben!" so Kerstin Rudek für die
Bürgerinitiative Umweltschutz.
Alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, los geht's um fünf vor 12 an
der Wallstraße/Ecke Neuperverstraße, der Demozug endet beim
Atomstromproduzenten E.ON Avacon in der Kleinbahnstraße.
Kerstin Rudek 0160 15 92 473
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de
im Normalbetrieb erzeugt sie Krebserkrankungen, die Frage der
Atommüllagerung ist nicht lösbar: Grund genug, das sofortige "AUS" für
die Atommeiler zu fordern", so eine Sprecherin der BI.
Gemeinsam mit der Sambagruppe aus dem Wendland, Xamba, wollen
die Aktiven der Anti-Atom-Bewegung für ein Umsteigen zu alternativen
Stromanbietern demonstrieren. "Die Konzerne wollen durch
Laufzeitverlängerungen der AKW mehr Profite abschöpfen, die
Allgemeinheit soll den dadurch entstehenden Schaden tragen. Nicht mit
uns! Wir wollen dezentrale regenerative Energien, die nachfolgenden
Generationen keine unlösbaren Probleme, wie wachsende
Atommüllberge, hinterlassen. Mit Atomkraft wird es keinen
gesellschaftlichen Frieden geben!" so Kerstin Rudek für die
Bürgerinitiative Umweltschutz.
Alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, los geht's um fünf vor 12 an
der Wallstraße/Ecke Neuperverstraße, der Demozug endet beim
Atomstromproduzenten E.ON Avacon in der Kleinbahnstraße.
Kerstin Rudek 0160 15 92 473
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Auch in Lüneburg
Mal richtig loslegen: Atomanlagen stilllegen – sofort! Gorleben dichtmachen!
In Gedenken an Sébastien Briat
In diesem Jahr wird es keinen Castortransport nach Gorleben geben – Zeit also das zweite Novemberwochenende zu nutzen. Wir werden ein nächstes Zeichen für den Atomausstieg, gegen Gorleben als Atommüllkippe und für den sofortigen und massiven Ausbau der erneuerbaren Energien setzen.
Nach der Bundestagswahl mit den Gewinnern ´schwarz-gelb´ wird deutlich: der Atomausstieg wird sich nur mithilfe des öffentlichen Drucks durchsetzen lassen. Die neue Regierung setzt auf eine Renaissance der Atomenergie, will selbst die Schrottreaktoren wie Krümmel weiter betreiben und Gorleben als Endlagerstandort zementieren.
Der Weiterbetrieb von Atomanlagen ist unverantwortlich. Die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro in die Tasche zu spülen. Das unverantwortliche Festhalten an der gefahrenvollen Atomenergie festigt die zentralisierte Stromerzeugung und damit die Macht der großen Konzerne.
Konsens war Nonsens!
Der vor einigen Jahren zwischen der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung und der Atomwirtschaft ausgehandelte „Atom-Konsens“ wurde als „Ausstieg“ aus der Atomwirtschaft verkauft und mit Lügen, Verschleierungen und falschen Begriffen sollte gesellschaftliche Akzeptanz erschlichen werden. Doch mit diesem „Konsens“ wurde der reibungslose Weiterbetrieb der bestehenden Atomanlagen festgeschrieben. Der „Konsens“ war und ist eine Bestandsgarantie für die laufenden AKWs, die bis ans Ende ihrer technischen Lebensdauer betrieben werden sollten. Der „Konsens“ war die Zusicherung, den Atommüllberg verdoppeln zu dürfen und den Sicherheitsstandard auf dem heute schon veralteten Stand der Technik einzufrieren.
Energie Macht Profit
Atomenergie hat über die Möglichkeit zur Atombombe erhebliche Bedeutung in der zwischenstaatlichen Konkurrenz um weltweite Rohstoffe und zur Durchsetzung einer Weltwirtschaftsordnung, die auf die Verwertung von Mensch und Natur zielt. Größere nationale Unabhängigkeit durch die Nutzung verschiedenster Energieträger, Export von Atomtechnologie, und schließlich die riesigen staatlichen Investitionen werden uns als „gute“ Gründe genannt – wir kämpfen aber für eine solidarische Welt, die den (fossilen) Kapitalismus hinter sich lässt.
Wenn sich die Atomlobby aus Wirtschaft und Politik durchsetzt, dann wird es nie einen Umstieg auf konsequente Energieeinsparung und dezentrale, erneuerbare Energieversorgung geben, dann wird die Welt noch unsicherer und Kriege mit Atomwaffen werden noch wahrscheinlicher.
Make nuclear power history!
Das Wendland – aber auch Lüneburg – ist seit Jahren Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen Atomkraftgegner_innen und dem Staat, der die Interessen der Atomindustrie durchsetzt. Mit Verbotsverfügungen, tausenden Polizeibeamten, Diffamierung und Überwachung des Widerstands und brutaler Polizeigewalt und Repressionen soll das Leben entlang der Transportstrecke bestimmt und die Castortransporte durchgeprügelt werden.
Die Erfahrungen mit dem Atomstaat bewegen viele Menschen deutlich und entschlossen, ihre Ablehnung zum Ausdruck zu bringen und sich gemeinsam auf Straße und Schiene mit vielfältigen und phantasievollen Aktionen gegen die Atomenergie zur Wehr zu setzen.
Wir sagen: Kein AKW ist sicher, kein Betreiber ist vertrauenswürdig. Atomanlagen gehören stillgelegt – weltweit und sofort!
In Erinnerung an Sébastien Briat
Am 7. November 2004 wurde nachmittags gegen 15 Uhr im französischen Avricourte ein 21 jähriger Aktivist, der sich aus Protest gegen die Atomindustrie an die Gleise gekettet hatte, vom Castorzug überrollt und erlag seinen schweren Verletzungen.
Sébastien starb, als er sich gegen die menschenverachtende Atompolitik zur Wehr setzte. Sébastien kämpfte für das Leben. Wir werden seinen Kampf fortführen und sein Andenken bewahren.
Kundgebung:
Sonnabend, 7. November 2009
18 Uhr
Bahnhof – Lüneburg
Bislang rufen dazu auf:
Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen
Castorgruppe Dahlenburg
Contratom
JANUN e.V. – Büro Lüneburg
junge antifaschistische Initiative Lüneburg [j.a.I.L.]
Lüneburger Initiative gegen Atomanlagen [LIGA]
progessive youth
Projekt Gegendruck [Lüneburg]
Salt City Antifas
SJD – Die Falken Unterbezirk Lüneburg
15.11.09 Ahaus vormerken
1:20min
Vormerken 15.11.09 Demo in Ahaus, 14 Uhr
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
... und wie war's? — interessierte