Dezentraler Aktionstag gegen Atomenergie!

contratom 02.11.2009 18:15 Themen: Atom
Schon 13 Aktionen: Dezentraler Aktionstag gegen Atomenergie - ´Mal richtig loslegen!´ - In diesem Jahr wird es keinen Castortransport nach Gorleben geben - Zeit also, dass zweite Novemberwochenende zu nutzen. 13 Aktionen sind bereits angekündigt!
Wir werden ein nächstes Zeichen für den Atomausstieg, gegen Gorleben als Atommüllkippe und für den sofortigen und massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien setzen. Außerdem erinnern wir an Sebastien, der am 07. November 2004 vom Castortransport nach Gorleben tödlich verletzt wurde.

Aktionen finden im Bereich Asse-II (Infostände in Wolfenbüttel und Braunschweig, eine Mahnwache am Endlager), Potsdam (Demonstration), Flensburg (Menschenkette), Lüneburg (Kundgebungen), Münster (Aktion ´Wir bringen der CDU den Atommüll´) und Fessenheim/Frankreich (Kundgebung) statt. In Hamburg und Braunschweig laden Atomkraftgegner zu einem Die-In.

Am folgenden Tag laden Aktive im Wendland zum Sonntagsspaziergang um das Bergwerk gegen ein Atommüllendlager in Gorleben, in Gundremmingen vor die Tore des AKW (Motto: ´Vertrauen haben … muss man!?´) und an der Asse zu einem ´Atom-Müll-Spaziergang´ um das Endlagergelände.

Alle Infos und Übersicht der Aktionen: www.contratom.de/novemberaktionstag
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Ergänzungen

Infoveranstaltung zum dezentraler Aktionstag

Progessive Arthur 02.11.2009 - 18:26
06.11.2009: Infoveranstaltung zum dezentraler Aktionstag am 07.11
Uhrzeit: - Wo: Lüneburg, Anna & Arthur - Wer: Progessive Youth, Contratom, Liga, Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen
Am 7. November soll ein dezentraler Aktionstag stattfinden. Unter dem Motto "Mal richtig loslegen: Atomanlagen stilllegen - sofort! Gorleben dichtmachen! In Gedenken an Sébastian Briat" wird es auch in Lüneburg eine Kundgebung geben.
Beginn ist um 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.
Am 6. November 2009 findet dazu im Rahmen des Antifa-Cafes im Anna & Arthur eine kleinere Infoveranstaltung (mit Filmen) statt.

Atomkraftgegner wehren sich gegen Ablichtung

Wolfgang Ehmke 02.11.2009 - 22:55
Filmen und Fotografieren verboten!
Atomkraftgegner wehren sich gegen Ablichtung der Spaziergänge in Gorleben

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) soll das Filmen und
Fotografieren von Demonstrationsteilnehmern am "Schwarzbau
Gorleben" unverzüglich unterlassen und sicher stellen, dass bei den
sonntäglichen demonstrativen Spaziergängen in Gorleben das
Wachpersonal von dieser rechtswidrigen Praxis ablässt.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) verweist in
einem Schreiben an den Präsidenten des BfS auf einen
entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster vom
21.08.09.

Das Verwaltungsgericht Münster hat anlässlich der polizeilichen
Videobeobachtung einer Demonstration im Juni 2008 schon die "bloße
Aufnahme" eines Demogeschehens als rechtswidrigen
Grundrechtseingriff bezeichnet.

Das gelte auch, wenn die Polizei-
Kamera die Bilder - ohne Speicherung - "nur" auf einen Monitor
übertrage, erklärte die Richterin in der mündlichen Verhandlung.
"Das ist vergleichbar mit dem Vorgehen des Sicherheitspersonals in
Gorleben," argumentiert die BI: Gestern - am 1. November 2009 -
demonstrierten erneut rund 60 Atomkraftgegnerinnen und -gegner
gegen den Beschluss der schwarz-gelben Koalition, das Moratorium in
Gorleben aufzuheben. Begleitet wurde der demonstrative Spaziergang,
der ordnungsgemäß angemeldet war, von einer Einsatzhundertschaft
aus Lüneburg.

Die Demonstration wurde permanent von dem Sicherheitspersonal auf
der Endlagerbaustelle gefilmt und fotografiert. Den begleitenden
Polizisten gegenüber hatten die Demonstrationsteilnehmer angezeigt,
dass dieses Vorgehen gegen die Rechtssprechung verstößt. Er verwies
an den Hausherrn der Baustelle.

"Wir fordern Sie auf, das Bildmaterial unverzüglich löschen zu lassen
und zu veranlassen, dass Filmaufnahmen und Fotos unterbleiben. Ihre
Anweisung an das Wachpersonal bitten wir Sie in schriftlicher Form und
für uns überprüfbar zu geben. Wir behalten uns eine Klage vor," heißt es
abschließend im Brief der BI an die Adresse des Bundesamtes. Denn
der näXte Spaziergang folgt am kommenden Sonntag.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06


Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20 29439 Lüchow

Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
 buero@bi-luechow-dannenberg.de