"Hochkarätige" Redner auf pro-Köln-Kundgebung
Auch eine noch so erbärmliche Veranstaltung lässt sich bis ins Unermessliche hochjubeln: Das beweist die rechtspopulistische Zusammenrottung der "Bürgerbewegung pro Köln" immer wieder auf's Neue. So will die pro-Bewegung die auf ihrer Anti-Moschee-Kundgebung am 7. November auftretenden fremdenfeindlichen Pseudopolitiker allen Ernstes als "hochkarätige Redner" verkaufen.
Nach Angaben von "pro Köln" sollen bei der Kundgebung neben den üblichen Verdächtigen wie Markus Beisicht, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Markus Wiener und Kevin Gareth Hauer auch François Ferrier und Robert Spieler mitwirken. Die beiden Altrechten, welche "pro Köln" in ihrer gewohnt irreführenden wie absurden Propagandasprache als "rechtsdemokratische Mandatsträger" glorifiziert, entstammen aus dem Milieu der extremen Rechten in Frankreich. François Ferrier, Mitglied des rechtsextremen "Front National" und Regionalparlamentarier in Lothringen, wirkte erst vor einem Jahr an den Versuchen einer Parteineugründung mit, welche zum Ziel hatte, eine Partei mit einer Positionierung rechts des "Front National" zu etablieren. Dabei nahmen auch offen faschistisch auftretende Vertreter des neonazistischen "Bloc identitaire" an den Gründungsverhandlungen teil. Auch Robert Spieler, von dem "pro Köln" stolz behauptet, er sei ein "wortgewaltiger Rechtspopulist", forcierte als ehemaliges Mitglied des "Front National" und Kopf der ultrarechten Regionalpartei "Alsace d'abord" die Parteineugründung.
Neben Ferrier und Spieler sollen auch Vertreter der österreichischen FPÖ bei der Kundgebung erscheinen. Dabei steht die Gesinnung eines nicht unerheblichen Teils der "freiheitlichen" Funktionäre eigentlich im krassen Widerspruch zu den vorgeblichen Grundsätzen der pro-Bewegung - schließlich wollen Beisicht und Konsorten angeblich proisraelisch eingestellt sein und sich mit dem Kampf gegen die Muslime für die Interessen der Juden stark machen. Die antisemitischen Ausfälle von FPÖ-Funktionären scheinen "pro Köln" und "pro NRW" allerdings nicht im Geringsten zu stören. Viel mehr scheint es für die selbsternannte "Bürgerbewegung" Teil ihrer propagandistischen Strategie zu sein, sich mit antiislamischen Gruppierungen einzulassen und deren rechtsextreme bis neonazistische Gesinnung bewusst unter den Teppich zu kehren. Die geheuchelte Israelfreundlichkeit ist daher wie auch die angebliche Grundgesetztreue als bloßes Lippenbekenntnis zu verstehen.
Dessen muss man sich bewusst sein, wenn die pro-Bewegung am kommenden Samstag gegen die Grundsteinlegung der neuen Moschee in Köln-Ehrenfeld agitiert. Nichts anderes als ein unterschwelliger Hass gegen das von abgestumpften Seelen vermeintlicher Patrioten abgestoßene "Fremde" steckt hinter der Schürung von ausländerfeindlichen Ressentiments. Das vorgebliche Ziel von "pro Köln" und "pro NRW", gegen Islamisten und deren extremistische Gesinnung vorgehen zu wollen, ist nicht nur allein in Anbetracht der eigenen radikalen Einstellung unglaubwürdig: Schon die Botschaft an die Bevölkerung, "Pro" zu wählen, um "Überfremdung" zu verhindern, ist Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, wie sie im Faschismus praktiziert wird. So soll die mehrheitsfähige Agitation der "Bürgerbewegung" gegen den Ehrenfelder Moscheebau als Grundlage zur Realisierung eines weitergehenden Ziels dienen: Der Diskriminierung, Bedrohung und Vertreibung von in Deutschland lebenden, nach Meinung der Rechtspopulisten nicht erwünschten Bevölkerungsgruppen.
Dieses Ziel unterstützen zwangsläufig sämtliche Personen, die am Samstag an der Kundgebung der pro-Bewegung teilnehmen werden. Dementsprechend werden die Gegendemonstranten gegen Faschisten protestieren, die in Deutschland eigentlich schon längst kein Existenzrecht mehr haben sollten. Durch die deutsche Kuschel-Gesetzgebung zu Gunsten von rechtsextremen Gruppierungen dürfen Organisationen wie "pro Köln" immer noch ihre im Widerspruch zum Grundgesetz stehende Hetzpropaganda ungestraft verbreiten. Wenn die Legislative versagt, ist es daher die Aufgabe der Zivilgesellschaft, faschistische Bestrebungen im Keim zu ersticken und demokratiefeindlichen wie menschenverachtenden Zusammenrottungen den Garaus zu machen. Am Samstag, dem 7. November wird um 10 Uhr die rechtspopulistische Kundgebung an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße stattfinden. Der Kundgebungsort ist mit den KVB-Linien 3 und 4 über die Haltestellen "Piusstraße" und "Hans-Böckler-Platz / Bahnhof West" zu erreichen.
Neben Ferrier und Spieler sollen auch Vertreter der österreichischen FPÖ bei der Kundgebung erscheinen. Dabei steht die Gesinnung eines nicht unerheblichen Teils der "freiheitlichen" Funktionäre eigentlich im krassen Widerspruch zu den vorgeblichen Grundsätzen der pro-Bewegung - schließlich wollen Beisicht und Konsorten angeblich proisraelisch eingestellt sein und sich mit dem Kampf gegen die Muslime für die Interessen der Juden stark machen. Die antisemitischen Ausfälle von FPÖ-Funktionären scheinen "pro Köln" und "pro NRW" allerdings nicht im Geringsten zu stören. Viel mehr scheint es für die selbsternannte "Bürgerbewegung" Teil ihrer propagandistischen Strategie zu sein, sich mit antiislamischen Gruppierungen einzulassen und deren rechtsextreme bis neonazistische Gesinnung bewusst unter den Teppich zu kehren. Die geheuchelte Israelfreundlichkeit ist daher wie auch die angebliche Grundgesetztreue als bloßes Lippenbekenntnis zu verstehen.
Dessen muss man sich bewusst sein, wenn die pro-Bewegung am kommenden Samstag gegen die Grundsteinlegung der neuen Moschee in Köln-Ehrenfeld agitiert. Nichts anderes als ein unterschwelliger Hass gegen das von abgestumpften Seelen vermeintlicher Patrioten abgestoßene "Fremde" steckt hinter der Schürung von ausländerfeindlichen Ressentiments. Das vorgebliche Ziel von "pro Köln" und "pro NRW", gegen Islamisten und deren extremistische Gesinnung vorgehen zu wollen, ist nicht nur allein in Anbetracht der eigenen radikalen Einstellung unglaubwürdig: Schon die Botschaft an die Bevölkerung, "Pro" zu wählen, um "Überfremdung" zu verhindern, ist Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie, wie sie im Faschismus praktiziert wird. So soll die mehrheitsfähige Agitation der "Bürgerbewegung" gegen den Ehrenfelder Moscheebau als Grundlage zur Realisierung eines weitergehenden Ziels dienen: Der Diskriminierung, Bedrohung und Vertreibung von in Deutschland lebenden, nach Meinung der Rechtspopulisten nicht erwünschten Bevölkerungsgruppen.
Dieses Ziel unterstützen zwangsläufig sämtliche Personen, die am Samstag an der Kundgebung der pro-Bewegung teilnehmen werden. Dementsprechend werden die Gegendemonstranten gegen Faschisten protestieren, die in Deutschland eigentlich schon längst kein Existenzrecht mehr haben sollten. Durch die deutsche Kuschel-Gesetzgebung zu Gunsten von rechtsextremen Gruppierungen dürfen Organisationen wie "pro Köln" immer noch ihre im Widerspruch zum Grundgesetz stehende Hetzpropaganda ungestraft verbreiten. Wenn die Legislative versagt, ist es daher die Aufgabe der Zivilgesellschaft, faschistische Bestrebungen im Keim zu ersticken und demokratiefeindlichen wie menschenverachtenden Zusammenrottungen den Garaus zu machen. Am Samstag, dem 7. November wird um 10 Uhr die rechtspopulistische Kundgebung an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße stattfinden. Der Kundgebungsort ist mit den KVB-Linien 3 und 4 über die Haltestellen "Piusstraße" und "Hans-Böckler-Platz / Bahnhof West" zu erreichen.
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Ergänzungen
zur Person Robert Spieler
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Religion — franke
deutschland — matsche
Zum wegschmeißen! — Populus
Israel muss verteidigt werden — asd
WTF — Anarchist
Pierre Vogel und die Grauen Wölfe — Abdulah
Indymedia muss verteidigt werden — dsa
Tolle Seite — Meier