(K)Eine Chance für die Atomkraft
Vier Wochen haben die CDU/CSU und FDP Zeit gehabt, sich über die
künftige Energiepolitik zu verständigen. "Herausgekommen ist ein Torso",
findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). "Statt
eines belastbaren Konzepts, wie Energie- und Klimapolitik
zusammengehen, wird lediglich die Aufhebung der Laufzeitbegrenzung für
Atomkraftwerke beschworen. Doch das erschrickt uns nicht, denn in den
acht Jahren, in denen der angeblich Atomausstieg stattfinden sollte, hat es
nur zwei kleinere Kraftwerke gegeben, die stillgelegt wurden, Obrigheim und
Stade, unter anderem weil deren Nachrüstung viel zu teuer geworden wäre."
künftige Energiepolitik zu verständigen. "Herausgekommen ist ein Torso",
findet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). "Statt
eines belastbaren Konzepts, wie Energie- und Klimapolitik
zusammengehen, wird lediglich die Aufhebung der Laufzeitbegrenzung für
Atomkraftwerke beschworen. Doch das erschrickt uns nicht, denn in den
acht Jahren, in denen der angeblich Atomausstieg stattfinden sollte, hat es
nur zwei kleinere Kraftwerke gegeben, die stillgelegt wurden, Obrigheim und
Stade, unter anderem weil deren Nachrüstung viel zu teuer geworden wäre."
Von der Wahlaussage, dass die AKW-Betreiber von ihren Extragewinnen bei
verlängerten Laufzeiten einen Abgabe zur Förderung der Erneuerbaren
Energien zu entrichten hätten, sei nichts geblieben, erst recht nicht die
Aussicht auf die Senkung von Strompreisen.
Jetzt stünden aber einige "Brocken" an, denn ob die Nachrüstung der
Reaktoren aus den siebziger Jahren - dazu gehören die
Siedewasserreaktoren Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg und Krümmel sowie
die Druckwasserreaktoren Biblis A und B, Neckarwestheim 1 und
Unterweser - sich rechne, sei mehr als zweifelhaft. "Wir wagen die
Prognose: der Atomausstieg wird unter Schwarz-Gelb Fahrt aufnehmen. So
wie die Proteste gegen den blanken Lobbyismus schon lange in Fahrt
gekommen ist", sagte ein BI-Sprecher. "Passend zu Torso und Lobbyismus
wurde mit Norbert Röttgen (CDU) ein Umweltminister ausgeguckt, der 2007
gern beim Bundesverband der Industrie als Hauptgeschäftsführer
angeheuert hätte, aber diesen Job nicht antrat, weil er - gegen seinen
anfänglichen Widerstand - sein Bundestagsmandat hätte aufgeben
müssen."
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20 29439 Lüchow
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de
verlängerten Laufzeiten einen Abgabe zur Förderung der Erneuerbaren
Energien zu entrichten hätten, sei nichts geblieben, erst recht nicht die
Aussicht auf die Senkung von Strompreisen.
Jetzt stünden aber einige "Brocken" an, denn ob die Nachrüstung der
Reaktoren aus den siebziger Jahren - dazu gehören die
Siedewasserreaktoren Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg und Krümmel sowie
die Druckwasserreaktoren Biblis A und B, Neckarwestheim 1 und
Unterweser - sich rechne, sei mehr als zweifelhaft. "Wir wagen die
Prognose: der Atomausstieg wird unter Schwarz-Gelb Fahrt aufnehmen. So
wie die Proteste gegen den blanken Lobbyismus schon lange in Fahrt
gekommen ist", sagte ein BI-Sprecher. "Passend zu Torso und Lobbyismus
wurde mit Norbert Röttgen (CDU) ein Umweltminister ausgeguckt, der 2007
gern beim Bundesverband der Industrie als Hauptgeschäftsführer
angeheuert hätte, aber diesen Job nicht antrat, weil er - gegen seinen
anfänglichen Widerstand - sein Bundestagsmandat hätte aufgeben
müssen."
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Ergänzungen