Fotos: transgenialer CSD 2008
Am 28. Juni 2008 startete der 11. transgeniale CSD mit einem bunten Umzug am Hermannplatz unter dem Motto: "Des Wahnsinns Fette Beute - gegen Vertreibung, gegen Diskriminierung und gegen Kommerzscheiße."
Fotos unter:
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/280608transgenialer_csd.html
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http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/280608transgenialer_csd.html
Diesmal ging es u.a. um homophobe, transphobe und sexistische Übergriffe in Neukölln und Kreuzberg. Zuletzt waren Anfang Juni mehrere Gäste eines Dragfestivals bei einem Übergriff vor dem SO 36 verletzt worden. Mehrere tausend Menschen reagierten darauf mit eine Spontandemonstration durch den Kiez. Andere Themen waren Gentrification im Neuköllner Reuterkiez und auch die Kampagne Mediaspree versenken! war in Form von Kostümen und mit Redebeiträgen dabei. Im Vordergrund stand jedoch die Ablehnung von Polizeipräsens auf dem tCSD - auch in zivil, nicht zuletzt aufgrund schlechter Erfahrungen während des letzten tCSD. Dies drückten zahlreiche Transparente und Aufnäher aus, denn: "jedes Schweigen ist eine Zustimmung!" hieß es in einem zuvor verteilten Flyer. Der Umzug verlief friedlich und die Regenschauer auch. Sie kamen jedenfalls nicht gegen die gute Stimmung an.
Im Gegensatz dazu hatten die TeilnehmerInnen der Umzüge in Tschechien und Bulgarien (Brünn und Sofia) mit Angriffen von Rechtsradikalen zu kämpfen. Massive Polizeieinsätze mussten die Teilnehmer schützen, mehrere wurden verletzt. Mehr infos dazu:
http://de.indymedia.org/2008/06/220983.shtml
Im Gegensatz dazu hatten die TeilnehmerInnen der Umzüge in Tschechien und Bulgarien (Brünn und Sofia) mit Angriffen von Rechtsradikalen zu kämpfen. Massive Polizeieinsätze mussten die Teilnehmer schützen, mehrere wurden verletzt. Mehr infos dazu:
http://de.indymedia.org/2008/06/220983.shtml
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Budapest: Anschläge und Drohungen im Vorfeld
Am Mittwochmorgen ist zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ein Brandanschlag auf die schwule Sauna "Magnum" in Budapest verübt worden. Unbekannte warfen insgesamt vier Molotow-Cocktails. Ein Gast erlitt dabei eine leichte Rauchvergiftung. Der Anschlag war zuvor telefonisch angekündigt worden.
Mit Blick auf den am Samstag stattfindenden CSD äußerten Homo-Aktivisten Kritik an der Polizei: "Wir glauben nicht daran, dass die Behörden schwul-lesbische Einrichtungen schützen können, wie sie es versprochen haben", so CSD-Organisator Gábor Kuszing.
Im Internet haben Rechtsradikale derweil zu Protesten während der Parade aufgerufen. Die rechtsextremen Aktivisten György Budaházy und László Toroczkai fordern von "ungarischen Patrioten" Härte: "Wir werden es nicht tolerieren, dass ausländische Perverse jeglicher Hautfarbe ihre ausländische und kranke Welt nach Ungarn bringen", schreiben sie.
Die Gruppe Rendszerváltó Fórum ("Forum für eine Systemveränderung") hat bereits die Erlaubnis erhalten, am Samstag gegen den CSD zu protestieren. Polizeisprecherin Éva Tafferner erklärte, die Beamten würden alles tun, um die Demonstranten von den CSD-Teilnehmern fern zu halten.
Im Juni gab es bereits Irritationen, als die Polizei den CSD erstmals seit dem Ende des Kommunismus verboten hatte. Nach Protesten aus dem In- und Ausland zog sie das Verbot am nächsten Tag allerdings zurück.
Ungarn gehört zu Ländern des ehemaligen Ostblocks, die sind beim Thema Homo-Rechte als eher liberal gelten. So verabschiedete der EU-Staat als drittes postkommunistisches Land nach Tschechien und Slowenien die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften. Das Gesetz soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.
Siehe auch:
Budapest: Polizei verbietet CSD !
Are you a man or a woman?
4 von uns 7einhalb der mg (Märchengang u.a.) von ABRISSBERLIN waren auch dort und haben ein paar Eindrücke mitgebracht:
Fotos vom CSD Berlin 2008
Auch in Budapest gab es Ausschreitungen...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
polizeipräsenz? — antifa
@ antifa linx hinterm mond — eine_r