CASTOR-Leerbehälter fahren nach Ahaus
Einige Jahre lang ist es um das "Zwischen"-Lager in Ahaus ruhig geblieben,
doch plötzlich sorgt eine recht seltsame Meldung in dort für
Unruhe: Die Ankündigung der Betreiber, leere CASTOR-Behälter in das
Zwischenlager zu transportieren war zwar selbst der örtlichen Lokalzeitung nur eine Kurzmeldung wert, doch tatsächlich rief sie vielen Menschen in Ahaus wieder ins Gedächtnis, dass das Ahauser Zwischenlager keineswegs "stillgelegt" ist, wie viele wohl glaubten ...
doch plötzlich sorgt eine recht seltsame Meldung in dort für
Unruhe: Die Ankündigung der Betreiber, leere CASTOR-Behälter in das
Zwischenlager zu transportieren war zwar selbst der örtlichen Lokalzeitung nur eine Kurzmeldung wert, doch tatsächlich rief sie vielen Menschen in Ahaus wieder ins Gedächtnis, dass das Ahauser Zwischenlager keineswegs "stillgelegt" ist, wie viele wohl glaubten ...
Zur Erinnerung: Im BZA lagern 305 Castorbehälter mit THTR-Kugel-Brennelementen aus Hamm sowie insgesamt sechs Castorbehälter mit Brennstäben aus den Atomkraftwerken Neckarwestheim (1998er Transport) und Gundremmingen.
So heisst es in den Meldungen weiter: "Im Brennelement-Zwischenlager Ahaus (BZA) sollen künftig auch leere Castorbehälter aufbewahrt werden, bis sie von den Eigentümern zur Nutzung an den Kraftwerksstandorten abgerufen werden."
Ein bisschen naiv dazu die Äußerungen von Zwischenlager-Pressesprecher
Ziegler: "Bei diesen Transporten handelt es sich nicht um
Nuklear-Transporte, sondern sie werden als "konventionelle"
Schwerlast-Transporte überwiegend auf der Straße abgewickelt".
Der Sinn der Aktion bleibt im Dunkeln. Kaum glaubhaft scheint die
Erklärung der Betreiber, es ginge darum Stellplätze für die Leeren Castoren zu finden. Auch wenn alles andere Spekulation ist (z.B. dass es sich nicht um ganz so "fabrikneue" Castoren handelt wie von Betreiberseite behauptet, sondern vielleicht um schon einmal irgendwann leicht kontaminierte); sollte der ganze Aufwand nötig sein nur weil die CASTOR-Fabrik in Mühlheim keinen Platz mehr für ein paar Behälter hat? Ahaus liegt nicht wirklich zentral und verkehrstechnisch nicht gut angebunden.
Was mit "überwiegend auf der Strasse" gemeint ist (warum also Straßen UND
Schienentransporte) und wieviele Transporte/Behälter erwartet werden, darüber schweigt man sich aus. Die Rede ist nur davon, dass
in den nächsten "Wochen und Monaten" solche Leertransporte stattfinden
sollen.
Das diese Transporte Teil der atomaren Spirale sind, geben die Verantwortlichen dagegen zu. Die Behälter seien für die spätere Lagerung von Atommüll aus den AKWs gedacht.
In 1 1/2 Jahren könnte es in Ahaus übrigens "richtig" wieder losgehen: Erwartet wird der Tranport von sogenanntem "mittel- bis schwachradioaktivem Müll" aus La Hague, ausserdem stehen dann CASTOR-Transporte aus dem neuen Reaktor in Graching an.
Und so richtig glaubt wohl niemand, dass Ahaus wirklich nicht für Transporte von CASTOR-Behältern aus La Hague in Frage käme. Ziegler dazu:
"aus heutiger Sicht keine weitere Einlagerung von Brennelementen
aus den deutschen Kernkraftwerken in das BZA erfolgen".
(liegt hier die Betonung auf deutschen Kernkraftwerken"?)
Es scheint also an der Zeit, wieder einaml den Blick gen Ahaus zu
richten ...
So heisst es in den Meldungen weiter: "Im Brennelement-Zwischenlager Ahaus (BZA) sollen künftig auch leere Castorbehälter aufbewahrt werden, bis sie von den Eigentümern zur Nutzung an den Kraftwerksstandorten abgerufen werden."
Ein bisschen naiv dazu die Äußerungen von Zwischenlager-Pressesprecher
Ziegler: "Bei diesen Transporten handelt es sich nicht um
Nuklear-Transporte, sondern sie werden als "konventionelle"
Schwerlast-Transporte überwiegend auf der Straße abgewickelt".
Der Sinn der Aktion bleibt im Dunkeln. Kaum glaubhaft scheint die
Erklärung der Betreiber, es ginge darum Stellplätze für die Leeren Castoren zu finden. Auch wenn alles andere Spekulation ist (z.B. dass es sich nicht um ganz so "fabrikneue" Castoren handelt wie von Betreiberseite behauptet, sondern vielleicht um schon einmal irgendwann leicht kontaminierte); sollte der ganze Aufwand nötig sein nur weil die CASTOR-Fabrik in Mühlheim keinen Platz mehr für ein paar Behälter hat? Ahaus liegt nicht wirklich zentral und verkehrstechnisch nicht gut angebunden.
Was mit "überwiegend auf der Strasse" gemeint ist (warum also Straßen UND
Schienentransporte) und wieviele Transporte/Behälter erwartet werden, darüber schweigt man sich aus. Die Rede ist nur davon, dass
in den nächsten "Wochen und Monaten" solche Leertransporte stattfinden
sollen.
Das diese Transporte Teil der atomaren Spirale sind, geben die Verantwortlichen dagegen zu. Die Behälter seien für die spätere Lagerung von Atommüll aus den AKWs gedacht.
In 1 1/2 Jahren könnte es in Ahaus übrigens "richtig" wieder losgehen: Erwartet wird der Tranport von sogenanntem "mittel- bis schwachradioaktivem Müll" aus La Hague, ausserdem stehen dann CASTOR-Transporte aus dem neuen Reaktor in Graching an.
Und so richtig glaubt wohl niemand, dass Ahaus wirklich nicht für Transporte von CASTOR-Behältern aus La Hague in Frage käme. Ziegler dazu:
"aus heutiger Sicht keine weitere Einlagerung von Brennelementen
aus den deutschen Kernkraftwerken in das BZA erfolgen".
(liegt hier die Betonung auf deutschen Kernkraftwerken"?)
Es scheint also an der Zeit, wieder einaml den Blick gen Ahaus zu
richten ...
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Sonntagsspaziergang
Jetzt am 19.10.03 ist wieder Sonntagsspaziergang in Ahaus. Um 14:00 vor dem Zwischenlager. Jeden dritten Sonntag im Monat in Ahaus und jeden 1. Sonntag in Gronau an der Urananreicherungsanlage.
Wir sind nich eher leise bis die Atomanlage geschlossen sind.