10 Jahre indymedia-CMS

scho 21.12.2009 - 22:43
Bild Nach zehn Jahren ist das Indymedia-Content-ManagementSystem (CMS), welches uns die Seiten täglich produziert in die Jahre gekommen. Am Anfang stand Indymedia mit "Free Speech" alleine da, heute droht es zwischen den unterschiedlichsten kostenlosen Angeboten für Blogs und Co unterzugehen. Der Spam und die Kritik an den Mods nimmt zu, die Beteiligung ab. Die Lösung: Die NutzerInnen der Seite mehr Möglichkeit der Betiligung einräumen! Nur wie? Ein neues CMS muss her...

Dresden: 13. Februar - Massenblockaden

ra0105 et al. 07.02.2010 - 12:23
Bild Es könnte der größte Naziaufmarsch seit der Zerschlagung des Nationalsozialismus in Deutschland werden. Dreist soll die Geschichte umgelogen werden. Dresden im Dritten Reich: ein Hort der Harmonie und der Menschlichkeit - jäh unterbrochen durch "angloamerikanische Terrorflieger". Gegen diese groteske Form der Geschichtsverdrehung mobilisiert seit Monaten ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Kunst- und Kulturschaffenden, sowie ein Antifabündnis. Mittels Massenblockaden soll der Naziaufmarsch endlich verhindert und langfristig komplett abgeschafft werden.

Derweil reklamiert unter der Führung der Oberbürgermeisterin Orosz (CDU) die Stadt den 13. Februar zum Gedenken für sich und wehrt sich gegen die Vereinnahmung des Tages von „Extremisten“, während die Dresdner Sicherheitsbehörden vor allem gegen die Nazigegner aktiv wurden.

Links: Kein Freund und Helfer - Zur Repression gegen Antifaschisten in Dresden (9.2) | Verwaltungsgericht erlaubt Nazidemo (5.2.) | Stand der Dinge (3.2.) | Probesitzen in Dresden und Berlin (30.1.) | Zensur von dresden-nazifrei.de (23.1.) | Spontandemo in Dresden und Versammlungsgesetz (20.1.) | Razzien wegen 13. Februar (19.1.) | Dresden im Januar was war was wird (17.1.) |

Technix: wichtige Infos für den 13. Februar | twitter | Wap-Ticker (Handy) | Aktionsradio | Blockadekit | Schlafplatzbörse

Indymedia: Feature 2009 | Feature 2008 | Special bei Indymedia Linksunten

Mobivideos: Schatten der Vergangenheit | Konzept Massenblockaden | Song + Plakatieren | Song vom Berlin Boom Orchester | Alle auf nach Dresden! - Holger Burner | Konstantin & Commander

Hamburg: „Recht auf Stadt“-Bewegung (Teil 1)

r2d2 03.02.2010 - 23:34
Bild Im Laufe des Jahres 2009 hat sich in Hamburg eine vielfältige und breite Bewegung gebildet, die sich gegen Prozesse der Gentrifizierung und Stadtumstrukturierung richtet und ein „Recht auf Stadt“ einfordert. Die zahlreichen Initiativen, die sich u.a. aus Künstlerinnen, Kleingärtnern und Teilen der außerparlamentarischen Linken zusammensetzen, haben es nicht nur geschafft, über Besetzungen, Manifeste und Störaktionen eine große Öffentlichkeit herzustellen, sondern bereits jetzt erste konkrete Erfolge erzielt. Ein Überblick über die Konfliktfelder der Stadt.

Teil 1: erste Ansätze, Empire St. Pauli, Komm in die Gänge, Centro Sociale.

FAU Berlin: de-Facto-Gewerkschaftsverbot

Anarchosyndikalistische Mediengruppe 20.01.2010 - 23:59
Bild Dieser Bericht bietet eine komplette Übersicht und versucht, den mehr als weitreichenden Komplex des Arbeitskampfes der FAU Berlin und das noch weitergehende jetzige de-facto-Gewerkschaftsverbot und seine Hintergründe möglichst linear darzustellen. Er resümiert die wichtigsten Geschehnisse im Arbeitskampf chronologisch, bietet Einsichten in die Zusammenhänge, beleuchtet die juristische wie die politische/syndikalistische Dimension und lässt die Beteiligten aus dem Babylon selbst zu Wort kommen, die ihre Sicht noch einmal eindrucksvoll darlegen. Wir hoffen das Fragen, wie das „wozu und warum das Ganze?“ im Nachhinein klarer gesehen werden können. Am Ende finden sich Verweise auf, und ein Überblick über bereits geplante Ereignisse in und um die Aktionstage der FAU Berlin für Gewerkschaftsfreiheit. Ein Exklusiv-Beitrag für Indymedia.

22.1.: Haftstrafen für FAU beantragt, Betriebsrat nervt Chefs | 3.2.: FAU Berlin ab sofort von Strafbeschluss bedroht | 4.2.: Diskussionsveranstaltung in der Volksbühne Berlin | 5.2.: Paris: Babylon Mitte und Berlinale | 6.2.: Ukraine: support action for FAU

Zur Repression nach den Anti-Nato-Protesten

Breakout! 31.12.2009 - 00:34
Bild Im Folgenden wollen wir einen stichpunktartigen Überblick zu den Ereignissen während des NATO-Gipfels in Strasbourg im April 2009 geben. Oft wird vergessen, dass die Repressionen für die Betroffenen noch lange nach dem eigentlichen Protesten spürbar sind. Immer noch stehen Prozesse aus und Menschen sitzen im Knast. Dies sollte kein Thema sein, an dem sich einzelne Gruppen speziell abarbeiten, vielmehr sollte Solidarität aus den politischen Aktivitäten aller hervorgehen und allgegenwärtig sein.Auch die aktuellen Beispiele in Kopenhagen zeigen, dass die Unterdrückung von Protest mit staatlichen Mitteln jeden Menschen treffen kann. Die einzelnen europäischen Polizeibehörden arbeiten immer besser zusammen und tauschen „Strategien zur Aufstandsbekämpfung“ aus und nennen es „Managing Crowds“. Demzufolge ist es offensichtlich, dass Antirepressionsarbeit besser vernetzt werden muss und nicht den Charakter eines Events haben kann. Ein Denken in Schwarz-Weiß-Schemata, bezüglich unterschiedlicher Protestformen und darauf folgende Repression, erübrigt sich bei mehr als tausend Festnahmen. Die Null-Toleranz-Einstellung der EU-Polizeien und Behörden ist deutlich geworden, lasst uns ihr entschlossen entgegentreten.Feature | Augenzeugenbericht

Mumia; Knastarbeit + Todesstrafe: VA Bericht

Andrea Tams 27.12.2009 - 00:04
Bild Audio sonstiges Dokument Während sich in den letzten Wochen viele Auseinandersetzungen um den Weltklimagipfel und die neuesten Rechtfertigungsversuche der Konzerne und ihre Regierungslobbyisten kreisten, fand im "verlassenen" Berlin am 16. Dezember eine Veranstaltung über politische Repression und die Angleichungen zwischen den USA und Europa statt. Schwerpunkt bildete dabei ein weiteres Mal der Fall von Mumia Abu-Jamal, allerdings anders als auf der 2009er Mumia-Infotour. Verschiedene AktivstInnen hatten sich in der Ladengalerie der Tageszeitung Junge Welt getroffen, um vor und mit ca. 60 ZuschauerInnen zu diskutieren.

Uni Frankfurt im Ausnahmezustand

Presse AK des Protestplenums Frankfurt 05.12.2009 - 02:36
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Die Uni Frankfurt kommt nicht zur Ruhe. Der Bildungsprotest geht entschlossen weiter. Der fromme Wunsch des Präsidiums, nach der Räumung des Casinos zur Tagesordnung überzugehen, wird auch nach Weihnachten nicht in Erfüllung gehen: die Studierenden rufen für den 30.Januar 2010 zu einer bundesweiten Demonstration auf. Sie betonen, dass es nicht nur um den Frankfurter Konflikt, sondern um das politische Projekt der autoritären Universität im allgemeinen (bundes- und europaweit), sowie die verschiedenen Ausschlussmechanismen im Bildungssystem und der Gesellschaft geht.


Aufrufe: Die Uni gehört allen! (Bildungsstreik Frankfurt/M.) | Alles für Alle! Für die soziale Revolution! (Sozialrevolutionäres und antinationales Bündnis Frankfurt/M.) | Mobivideo

Cop15 Klimakonferenz: Systemwandel statt Klimawandel

IMC linksunten 29.11.2009 - 21:56
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Die UN Cop15 Klimakonferenz fand vom 7. - 18. Dezember in Kopenhagen, Dänemark statt. Angekündigt wurde die Konferenz als letzte Chance unsere Zukunft zu retten - ist es da verwunderlich, dass viele Menschen wütend werden angesichts politischer Ignoranz und leerer Versprechen? Im Oktober hat die 350.org Kampagne klar den Wunsch nach dramatischen Emissionsreduktionen wiedergespiegelt. Am 7.12. beginnt dann die Konferenz.. Am 8.12. erreicht eine HandelMachtKlima-Karawane Kopenhagen. (Tagebuch). Für viele war die Einreise nach nach Dänemark schwierig. Dennoch: Am 11.12.begann die heiße Phase: Zehntausende trafen in die dänische Hauptstadt ein und eine erste Demonstration fand statt, bei der der Demowagen von der Polizei geklaut wurde. 1000 km südlich nahmen AktivistInnen in Rosenheim an einer Critical Mass bzw. in Ravensburg an einem Störfall- Klima-Flash-Mob im Rahmen des Global Action Days teil. Am Samstag (12.12) kam es zu 900 Festnahmen während der Haupt-Klimagroßdemo. Was die historisch hohe Anzahl festgenommener mit Klimaschutz zu tun hat, ist nicht bekannt (Mehr zu den Represseionen: 1 | 2 | 3 | 4). Bei der Großdemonstration am Samstag machten mehr als 100.000 Menschen (Bericht: 1) laut und kraftvoll Druck auf die KonferenzteilnehmerInnen. 14.12.: Die Repression nimmt kein Ende: Tränengas wird im Gefangenenlager eingesetzt
Unabhängige Berichterstattung: Live-Radio-Stream | Feature auf Indymedia DK [en] | Climate IMC [mehrsprachig]| Imcuk Cop15 Section [en] | Act For Climate - Twitter [en] | autonom infoservice [en,dk,de] | modkraft.dk [en,dk,de] | Videos und mehr bei KanalB | graswurzel.tv | Aktions-Zeitleisten (en): 14., 13., 12., 11. und 10.12. | Fotos von Fiona

Breaking News vom 16.Dezember (en):
bei modkraft.dkbei indymedia.dk

Erneute Repressionswelle im Baskenland

Rabia 24.11.2009 - 18:23
Bild In der Nacht zum Dienstag (24.11.) kam es in den zu Spanien gehörenden baskischen Provinzen Gipuzkoa, Bizkaia, Araba und Nafarroa zu 34 Festnahmen und 92 Hausdurchsuchungen durch die Polizei und die Guardia Civil.

Info-Baskenland | Indymedia Baskenland (es/eu) | junge Welt | Gara (es/eu)

Russland: Iwan Chutorskoi ermordet

Syndikalismus.tk 17.11.2009 - 14:35
Bild Gestern Abend, am 16. November 2009 wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten, und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf.

Unibesetzungen in der BRD

Wladek Flakin 09.11.2009 - 16:51
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Eigentlich sollte es erst am 17. November richtig losgehen mit dem Bildungsstreik. Nun rumort es an den Universitäten aber bereits seit einer Woche. Beeindruckt von den seit mehr als zwei Wochen anhaltenden Besetzungen in Österreich, gingen Studierende in verschiedenen Städten spontan dazu über, Hörsäle zu okkupieren. Sie protestieren damit gegen schlechte Lernbedingungen und vor allem den sogenannten Bologna-Prozeß, der die Bildungspolitik in Europa angleichen soll.


Der Bildungsstreik in der BRD nimmt Fahrt auf bevor es am 17. November richtig losgehen soll: 3 Unis in Bayern streiken. Besetzungen von Unis und deren Hörsäälen fanden statt zwischen dem 9. und 13. November an der FU, an der ASH und an der HU Berlin, an der Uni Bielefeld, in Mainz, in Essen und Duisburg, in Münster, in Dresden, an der Dualen Hochschule in Schwenningen, in Hamburg, in Coburg, in Tübingen, in Aachen, in Landau (Pfalz), in Hildesheim und in Mönchengladbach. Schon am 7.11. fand eine Demonstration in Berlin und am 11.11. eine Sozialismus?-Veranstaltung an der FU Berlin statt. Solidarisch zeigten sich u.a. AktivstInnen aus in Lublin (Poland), Hildesheim und Wiesbaden. Erste Räumungen gab es am 12.11. in Tübingen (2) sowie dagegen eine Solidemo. Es gibt auch eine kritische Zusammenfassung der Proteste.
Unter Uni-Besetzung in Wien... finden sich laufend aktualisierte Ergänzungen...
Ältere Features im Feature-Archiv

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